Defizit – Schulden im Jahr 2006 – BIP Review

Laut den Zahlen, die das Statistische Amt von Eurostat gestern in Brüssel für die offiziellen Haushalte der 27 EU-Mitgliedstaaten im Zeitraum 2003-2006 veröffentlicht hat, fiel das BIP 2006 auf 2,5% des BIP. Die gleichen Daten zeigen, dass die Staatsverschuldung Griechenlands im vergangenen Jahr bei 95,3% des BIP lag.

Im Jahr 2006 wurden die größten Defizite in Prozent des BIP in Ungarn (9,2%), Italien (4,4%), Portugal (3,9%), Polen (3,8%) und der Slowakei verzeichnet (3,7%), mit den höchsten Überschüssen in Dänemark (4,6%), Finnland (3,8%), Estland (3,6%) und Bulgarien (3,2%).

Was die Verschuldung als Prozentsatz des BIP anbelangt, so lag sie 2006 am niedrigsten in Estland (4,0%) und Luxemburg (6,6%), während die höchsten in Italien (106,8%) und Griechenland (95, 3%).

Insgesamt sank das Defizit in der Eurozone von 2,5% im Jahr 2005 auf 1,5% im Jahr 2006, während der Schuldenstand von 70,3% im Jahr 2005 auf 68,6% im Jahr 2006 zurückging.

Was insbesondere den Fall Griechenland anbelangt, so verweist Eurostat in einer Fußnote, die heute in seiner Bekanntmachung enthalten ist, auf den Hintergrund der Überarbeitung des BIP. Das Statistische Amt der Gemeinschaft weist insbesondere darauf hin, dass Griechenland den zuständigen Gemeinschaftsagenturen 2006 mitgeteilt hat, dass das BIP erheblich nach oben korrigiert wurde (in der Größenordnung von 26%).

Wie das Statistische Amt der Gemeinschaft feststellt, wurde diese Überprüfung nach den einschlägigen Empfehlungen des BSP-Ausschusses einer Prüfung von Eurostat und nationalen Sachverständigen aus mehreren Mitgliedstaaten unterzogen. Eurostat stellt fest, dass Griechenland als Ergebnis dieser Studie kürzlich das Haushaltsdefizit um 9,6% aktualisiert hat und dass das öffentliche Defizit und die Staatsverschuldung nun anhand neuer Daten berechnet werden.

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